Zelik, Raul

Grenzgängerbeatz

ISBN 3-922611-89-3 | erschienen 2001 | 200 Seiten | Paperback | lieferbar | 15,00 €

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Elf Mal Fremdsein, das ist das Motto dieser Erzählungen. Grenzgängererfahrungen aus verschiedenen Blickwinkeln. Da werden "sympathische Tortilla-Flat-Hasardeure mit krimineller Energie ins pittoreske Berlin-Spandau geschickt" (Tip, Berlin), um natürlich gnadenlos zu scheitern. Iserlohner Abiturkurden dürfen sich - rein zufällig - als Vorstadt-Gangster profilieren, und albanisch-türkisch-mazedonische Gemüsehändlerinnen an handfesten Katastrophen vorbeischrammen. Gleichzeitig erweisen sich deutsche Vagabunden in Lateinamerika oder Nordafrika als melancholische Waschlappen, die in Liebesgeschichten ebenso versagen wie bei ihren revolutionären Bestrebungen.

Zeliks Storys haben unterschiedliche Akteure und Tonarten, aber immer ein Thema: die absurden, amüsanten oder tragischen Unwägbarkeiten des Lebens jenseits der "Leitkultur". Seine Geschichten spielen unter denen, die nicht genau wissen, wo sie hingehören. Das macht er manchmal kinohaft schnell, andere Male von nostalgischer Langsamkeit getragen - aber immer mit Spaß am Erzählen.

Für die in diesem Band enthaltene Kurzgeschichte "Iserlohn Beats" erhielt Zelik 1998 den Berliner Walter-Serner-Preis, mit "San Cristóbal del Táchira" war er im gleichen Jahr Stipendiat des Ingeborg-Bachmann-Literaturkurses in Klagenfurt.

Jamal Tuschik bescheinigte Raul Zelik, er habe das Zeug zu "einem shooting star der jungen deutschen Literatur". Und Ulrich Noller bezeichnete ihn im WDR als "einen der begabtesten jungen Autoren".

Leseproben:

Erik der Zoowärter
Iserlohn Beats



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