Zelik, Raul

Bastard

Die Geschichte der Journalistin Lee

ISBN 978-3-935936-25-5 | erschienen 2004 | 240 Seiten | Paperback | lieferbar | 15,00 €

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Seoul, Asphaltmeer Monsunhitze. Carla Lee, 27, in Deutschland aufgewachsene Tochter eines koreanischen Gewerkschaftsführers, der sich in Dortmund als Imbissbudenbetreiber verdingt, geht in das Land ihres Vaters, um als Freelancer zu arbeiten. Loving the Alien.

Dort, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben nicht als Fremde behandelt wird, fühlt sie sich fehl am Platz wie selten zuvor. Kotzen, was das Zeug hält.

Sie beginnt über den Einsturz eines Kaufhauses zu recherchieren, der 1997 mehreren Hundert Menschen das Leben gekostet hat. Doch die Arbeit gelangt schnell an einen toten Punkt. Wie virtuell lässt sich Wirklichkeit einbilden? Das sinnstiftende Versprechen des Journalismus entpuppt sich als Illusion. In Briefwechseln mit Cem, Abiturtürke, Iserlohn, einem in Deutschland gebliebenen Freund, stellt sich Lee die Frage nach der Ursache des Fremdseins. Kotzen, bis man stirbt.

Die Reise nach Seoul wird zu einer Fahrt an den Ausgangspunkt.

Raul Zeliks Roman porträtiert mit der “Geschichte der Journalistin Lee” eine Grenzgängerin zwischen den Welten. Überall aneckend, nirgends heimisch, immer auf der Suche.

»Wo die einen um das Nichts kreisen, fängt er Geschichten über soziale Konflikte ein, die sonst kaum jemand erzählen würde. Mit etwas Glück könnte Zelik so etwas wie der Manu Chao der deutschen Popliteratur werden« (Süddeutsche Zeitung).



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