Das Werk des Autorenkollektivs stellt eine Historiografie von unten dar. Mehr noch als in ihren anderen Büchern ziehen Wu Ming hier stilistisch unterschiedliche Register. Das Buch wird bevölkert von urbanen Legenden aus dem revolutionären Paris des ausgehenden 18. Jahrhunderts.
Florian Schmid, ND, 10.3.2020 mehr ...
Der Roman zeichnet ein faszinierendes Bild des revolutionären Frankreichs und ist eine fesselnde Lektüre. Das hat das Buch nicht zuletzt der großartigen Übersetzung aus dem Italienischen von Klaus-Peter Arnold zu verdanken. Das 1994 aus der Bologneser Subkultur entstandene Kollektiv bricht dabei u.a. mit der Tradition, die Chronik der Grande Nation nachzuerzählen. Die Armee der Schlafwandler rechnet vielmehr mit einer Männerwelt ab, deren Versuche, die Gesellschaft neu zu formen, im Taktieren zwischen Tagesgeschäft und Machtintrigen scheitern.
Hubert Holzmann im TITEL kulturmagazin am Indiebooktag 2020 mehr ...
„Die Armee der Schlafwandler“ ist ein enorm vielschichtiges, ausgeklügeltes Epos. Für Lesehungrige, die sich gerne abseits des Mainstreams bewegen, eine absolute Pflichtlektüre. Und für Freunde alternativer Geschichtsromane natürlich auch.
Werner Krause, Zeit für gute Bücher, Kleine Zeitung, 23.3.2020 mehr ...
»Die Armee der Schlafwandler« ist ein raffiniertes Spiel mit allerlei Versatzstücken, mit Fakten und Fiktion, es ist eine temporeiche Geschichte, die viel Stoff zum Nachdenken bietet.
Christiane Pöhlmann, FAZ, 4.4.2020 mehr ...


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