In kritischer Auseinandersetzung mit den orientalistischen Klischees von den statischen und zur Veränderung unfähigen islamischen Gesellschaften zeigt Bayat, wie auch dort einfache Menschen in ihrer alltäglichen Lebensweise die Welt verändert haben. In diesen Veränderungen der letzten zwanzig Jahre kündigten sich die Eruptionen von 2011 bereits an. Mit dieser Betrachtung öffnet er zugleich den Blick auf die eher unscheinbaren Kämpfe und Entwicklungen, in denen sich die Revolte heute fortsetzt.
Christian FringsDas stille Vordringen der Revolution ausak 576 mehr ...
Seit mehr als 30 Jahren erkundet der iranische Soziologe Asef Bayat die kleinen Reformen, mit denen die Menschen im Nahen Osten ihren Alltag umgestalten. Sein Buch liefert den Schlüssel zum Verständnis der Arabellion, die vor zwei Jahren in Tunesien ihren Anfang nahm.
Grit EggerichsPolitik der kleinen Schritte ausDLF Andruck mehr ...
Von den zahlreich erschienenen Büchern über die Protestbewegungen in der arabischen Welt ist Bayats Beitrag einer der lesenswertesten. Er verbindet Zeitgeschichte mit praxisorientierter soziologischer Theorie und wirft einen differenzierten Blick auf den Nahen Osten.
Florian SchmidDas stille Vordringen des Alltäglichen ausNeues Deutschland mehr ...
Wir haben es bei diesem Buch insgesamt mit einem Überblick zu tun, der nicht nur eine Reihe eurozentrischer Paradigmata in Frage stellt, sondern zugleich auch eine eigene, in vielerlei Hinsicht neuartige Hypothese aufstellt, die geeignet ist, unser Denken über soziale Dynamiken zu revolutionieren.
W. Bergmann u. Helmut Dietrich ausSozial.Geschichte Online 7 mehr ...
«Er hat die Revolutionen vorausgesehen!», schrieben die Kommentatoren und Rezensentinnen. Bayat, ein kleiner, wacher Mann, lacht, wenn er heute davon erzählt. Nein, so etwas hätte er sich niemals vorstellen können. Nicht eine solche Heftigkeit, eine solche Geschwindigkeit!
Juliane Schumacher ausWOZ Zürich mehr ...


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