Die Vielstimmigkeit des Widerstands gegen den Monolog der Macht in diesen Tagen war ermutigend. Während der G20-Proteste waren eine Viertelmillion Leute auf der Straße. Deren Perspektive ist durch den dominierenden Diskurs unsichtbar gemacht worden. Wir versuchen, sie wieder sichtbar zu machen.
Interview mit Theo Bruns von Philipp Effenberger in der taz hamburg mehr ...
Die Buchpremiere im Hamburger Gängeviertel zum Nachhören im Audioportal Freier Radios: Das Buch schreibt ein Stück Hamburger Stadtgeschichte. Aktive der Gipfelproteste stellen auf der Veranstaltung ihre Sicht auf die Ereignisse zur Diskussion.
Freies Sender Kombinat mehr ...
Klares "Must buy!" für alle, die beim G20 waren.
Antifa Medienzusammenhang Dortmund
Ein Must-have im autonomen Bücherregal.
LinksLesen - Bücher zum Jahresende mehr ...
Wer die Geschichte des G20 in Hamburg besser verstehen will und ein Ohr hat für die Vielstimmigkeit des Widerstands, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Carina Koop, Impuls, ver.di
Ein spannendes Dokument für alle, die mit auf der Straße waren, und für die, die mehr sehen wollen als zerstörte Autos und prügelnde Polizisten.
Volker Stahl, Die Hamburg Top Ten zu Weihnachten, Pinneberger Tageblatt
Lektüreempfehlung: Das Werk "Das war der Gipfel" beleuchtet das einzigartig breite Spektrum des zivilgesellschaftlichen Engagements zum G20. Es ist nicht weniger als ein opulentes Standardwerk entstanden.
Lesen ohne Atomstrom
Ein lesenswertes Stück Bewegungsgeschichte von unten: lebendig und voller Leidenschaft erzählt, parteilich, aber auch selbstkritisch, in Teilen kontrovers und zu weiterer Debatte einladend. Eine gelungene und zur Diskussion anregende Protestchronik.
WOZ, Wer über Wort und Bild verfügt mehr ...
In diesem Buch wird der Fokus auf die Gipfelproteste gerichtet: die Vielfalt und die Buntheit, die der Militarisierung des öffentlichen Raums Kreativität und Solidarität entgegensetzten.
Buchladen Osterstraße, Unser Buchtipp im Januar mehr ...
Vielleicht ist es unmöglich, ein vollständiges Bild der G20-Gipfelproteste in Hamburg zu zeichnen. Der Sammelband »Das war der Gipfel« vom Kollektiv »GoGoGo« kommt aber ganz nah dran. Auf über 250 Seiten präsentiert das Buch ein im wahrsten Sinne des Wortes buntes Bild der Aktivitäten rund um den Juli 2017 – und beschränkt sich dabei weder auf die Gipfelwoche noch auf bestimmte Akteur*innen.
Contraste, Februar 2019, Regine Beyß
Im Mittelpunkt stehen die Ereignisse auf Hamburgs Straßen. Was sich dort abspielte, wurde von Polizei, Politik und etlichen Medien grob verfälscht. Dass die Autor_innen dem ihre - keineswegs immer einheitliche - Sicht von unten entgegenstellen, ist das wichtigste Verdienst des Buches. ... Diese Protestchronik zu produzieren hat lange gedauert. Dafür ist sie auch besser gelungen als alle bisherigen Publikationen zum selben Thema.
Jens Renner: Maßlos, verwegen, inspirierend (ak 645) mehr ...
Im Vordergrund steht die Kraft der Proteste. Ganz sicher gab es seit vielen Jahrzehnten in Deutschland kein Großereignis linken Straßenprotestes mit derart vielen, unterschiedlichen, selbstorganisierten, phantasievollen Aktionselementen außerhalb der traditionellen, eingespielten Formen. ... Noch nie habe ich eine so lebendige und starke örtliche Protestkultur erlebt. Aber die blieb für sich. Es gab kaum Bemühungen, Akteure von außerhalb der Stadt mit dieser lokalen Basis zu verbinden. ... Dennoch ist das Buch unbedingt zu empfehlen. Und sollte sich jemand über den einen oder anderen Beitrag mal ärgern, dann entschädigt die extrem ansprechende ästhetische Gestaltung dafür mehr als umfassend.
Werner Rätz, ila 423 mehr ...
Dieses Gipfel-Buch trägt zudem dazu bei, dass nicht die Justiz mit den noch laufenden Prozessen gegen Aktivisten das letzte Wort in der Deutung der großartigen antikapitalistischen Protestwoche hat. ... Ein Lesebuch, das durch sein Angebot diverser Perspektiven auch für künftige Aktionen und Proteste einen wertvollen Fundus an Anregungen offeriert.
Gaston Kirsche: Lieber tanz ich als G20, ND, Messe-Beilage Leipzig mehr ...
Die Texte bieten einen sorgfältig aufgearbeiteten Blick über die bunte und laute Gegenöffentlichkeit hinter der Medienfassade. Manche davon in sachlichem Ton, viele flammend, einige poetisch. Hier kommt eine Vielzahl von Stimmen, Tonalitäten und linken Initiativen zusammen. Es ist dieser gescheiten Publikation zu wünschen, dass sie den Weg aus den linken Schutzräumen hinausfindet in die Besprechungen der großen Zeitungen.
Mirko Schwab: Großer Wurf, kleine Runde, KSB Kulturmagazin mehr ...


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