Rotem, Simha

Kazik

Erinnerungen eines Ghettokämpfers

Aus dem Hebräischen von Ronit Mayer Beck

ISBN 3-924737-27-4 | erschienen 1996 | 208 Seiten | Paperback | lieferbar | 12,80 €

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Kazik, so wurde Simha Rotem von Marek Edelman, Icchak Cukiermann und vielen anderen ihm nahe stehenden jüdischen Gefährten und Gefährtinnen in der Zeit der Kämpfe gegen das nationalsozialistische Vernichtungsprogramm genannt.
Er war fünfzehn Jahre alt, als die NS-Armee in Polen einfiel, und achtzehn, als der Aufstand im Warschauer Ghetto am 19. April 1943 begann.
In den ersten Tagen des Aufstands kämpfte Kazik vom Gelände der Bürstenmacherwerkstätten gegen die anrückenden Deutschen. Ende April schlugen sich Kazik und Zygmunt Frydrych als Verbindungsleute durch einen Tunnel auf die »arische« Seite. Sie sollten eine Fluchtmöglichkeit aus dem Ghetto organisieren, um sich den Partisanen aus den Wäldern anschließen zu können.
Simha Rotem zögerte viele Jahre, seine Erlebnisse niederzuschreiben, obwohl die ersten Notizen bereits aus dem Jahr 1944 stammen. Ohne nachträglich zu romantisieren oder zu verklären, beschreibt er die schier unvorstellbare Anstrengung und Härte des Kampfes gegen einen übermächtigen Feind.
Simha Rotem wanderte 1946 nach Palästina aus und lebt heute in Jerusalem.



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